Presseberichte
Niederösterreichische Nachrichten – 1. Dezember 1988
… er malt einfach gerne – Autodidakt Peter Gallen 40
ST. PÖLTEN – Ein Hauch von Paris in St. Pölten . Über den Dächern, mit Blick auf die Stadt. Im Atelier von Peter Gallen in der Wienerstraße kann man St. Pöltens Innenstadt genießen. Wienerstraße, Kugelgasse, Synagoge, …
Am 01.12. wird Peter Gallen 40. Im „zivilen“ Beruf Lehrer an der Landesberufsschule Lilienfeld stammt er aus Charenton-le-Pont bei Paris. Durch die Mutter kam er nach St. Pölten und lebt hier seit frühester Kindheit.
1964 kaufte sich Peter Gallen die ersten Ölfarben. Gemalt hat er „eigentlich schon immer“, doch so „richtig los ging’s vor zehn Jahren“. Peter Gallen, der Autodidakt, ein Maler als Leidenschaft? Was im Atelier vorerst auffallt ist die Uneinheitlichkeit des Künstlers zu der er sich aber auch gern bekennt.
„Ich male je nach Stimmung, und wenn ich male, kann ich nicht aufhören!“ Da kann’s passieren, daß Derzeit bevorzugt Peter Gallen Acrylfarben: „Da kann ich so herrlich farbig sein“ – wenn’s beliebt, werden jedoch auch Ölfarben hergenommen: Entstehen Aquarelle, Zeichnungen oder Pastelle.
Landschaften, Kellergassen, Häuser, Mohnblumen sind bevorzugte Motive. Hin und wieder ein Akt, die eigenen Kinder (Peter Gallen hat zwei) oder auch Vergangenheitsbewältigung. Impressionistisch bis abstrakt, alles ist drin grin.
Gallen malt meist zuhause – „ich möcht‘ meine Ruhe haben beim Malen“. Nach schnell angefertigten Skizzen entstehen seine phantastischen Landschaften. Da kann er dann auch Gitarrenmusik hören: Paco de Lucia oder Manitas de Plata liebt Peter. 1989 stellt Gallen wieder in St. Pölten aus – man sollte sich schon jetzt auf seine Bilder freuen.